Saisonauftakt auf dem Nürburgring

 

Am 1. Mai wurde der erste Wertungslauf der Deutschen Meisterschaft im Seriensport ausgetragen. Auch in diesem Jahr fährt der frisch gebackene Dingdener Kevin Kemink wieder für das Rheder Motorsport Team Sell und Schepers. Neben Kevin wird auch der Borkener Philipp Busch für das Team an den Start gehen.

Die Beiden Piloten fahren eine Kawasaki ZX 6R mit ca. 135 Ps und Starten in der Klasse 4.

Am Dienstagmorgen zeigte sich das Eifelwetter von seiner bekannten Seite, das Fahrerlager war in Nebel getaucht und von den nächtlichen Regenschauern noch stark gezeichnet. Glücklicherweise verzog sich der Nebel bis zum Start der ersten Dauerprüfung. Die Dauerprüfung gilt als Qualifikation für das Rennen, jeder Fahrer muss innerhalb von zwei Prüfungen, die je 40 min dauern, eine bestimmte Anzahl an Runden absolvieren. Am Nürburgring mussten 28 Runden gefahren werden um am Rennen teilnehmen zu dürfen.

Die erste Dauerprüfung wurde unter nassen Bedingungen gestartet. Deshalb entschloss das Team trotz abtrocknender Strecke auf Regenreifen in den ersten Teil der Dauerprüfung zu starten.

Nach nur wenige Runden wurde die Strecke immer trockener, deshalb beschloss Kevin die Prüfung vorzeitig abzubrechen, um die Regenreifen nicht völlig zu ruinieren. Philipp fuhr die Dauerprüfung volle 40 min und konnte somit den größten Teil der Prüfung bereits abschließen.

Der zweite Teil konnte erfreulicherweise bei strahlenden Sonnenschein gefahren werden. Für beide Fahrer verlief die Dauerprüfung sehr gut und ohne größere Probleme.

 

„ Ich habe dummerweise vor den zweiten Teil der Dauerprüfung vergessen den Luftdruck der Reifen richtig einzustellen. Mein Motorrad hat sich komisch verhalten, alles ratterte in der Kurve und rutschte beim Beschleunigen. Dann ist mir nach einer halben Stunde eingefallen das ich den Druck nicht kontrolliert habe. Ich habe statt 1,6 Bar Hinten und 2,1 Bar vorne 2,5 Bar in beiden Reifen gehabt. Das erklärte natürlich das rattern und rutschen. Ich bin dann noch schnell an die Box und habe den Druck eingestellt. Danach konnte ich noch ein paar schnelle Runden ohne Schwierigkeiten drehen“, berichtet Kemink

Das Team war nun gut aufgestellt für das Rennen am Dienstagnachmittag. Kevin Kemink durfte von der Pole Position aus ins Rennen gehen, Philipp konnte sich Startplatz 10 sichern.

Der Start verlief für beide Fahrer nicht besonders gut aber auch nicht wirklich schlecht. Kevin konnte sich nach der ersten Kurve bereits an die Spitze der Feldes setzen. In den ersten Runde sah es nach einem souveränen Start-Ziel Sieg für den Kawasaki Fahrer vom Team Sell und Schepers aus. Kevin konnte sich sogar ein wenig absetzen.

„ Ich konnte sehr schnell ein hohes Tempo vorlegen und direkt in Führung gehen, leider konnte ich diese nur bis zur fünften Runde halten. Die drei Verfolger Thilo Häfele, Thomas Kreutz und Marc Buchner haben schnell aufgeholt. Die ersten Überrundungen standen bereits in der 5 Runde an. Das ist immer eine Glückssache wie man an den zu überrundenden Fahrern  vorbeikommt, das kann es für die Gegner einfacher machen. Ich bin oft zu vorsichtig beim überrunden und verliere wertvolle Zeit. Ich konnte die Angriffe von Thilo und Thomas nicht abwehren und ich musste mich jetzt erst mal mit Platz drei zufrieden geben“, erzählt Kevin.

Leider konnte Kevin keinen Angriff mehr starten, dafür konnte er den dritten Platz sicher nach Hause fahren.

Philipp hingegen lieferte sich ein heißes Rennen in einer vierer Gruppe um Platz 7 nach mehreren Positionswechsel und nur wenige Runden vor Ende des Rennen unterlief Philipp ein kleiner aber folgeschwerer Fehler. In der ersten Links nach Start/Ziel setzte er mit der Fußraste so stark auf , dass er sich selbst aushebelte und stürzte.

Philipp nahm den Crash  sportlich und freute sich, dass er so gut in den Top Ten mitfahren konnte.

 

Vielen Dank für die viele Unterstützung an der Strecke durch Team, Freunde, Fans und Familie.

 

 

 

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Ehrungsmarathon für Kevin Kemink

 

Der erfolgreiche Motorradrennsportler Kevin Kemink durfte sich am vergangenem Wochenende über viele Ehrungen freuen.

Am Samstagabend lud der Deutsche Motorsport Bund zur Gala der Meister im Steigenberger Airport Hotel Frankfurt a.M. Dorthin schaffen es nur die besten Rennfahrer  Deutschlands.

Als Deutscher Meister im Motorrad Serienrennsport durfte sich Kevin in die Elite aus Deutschland reihen.

Neben Kevin Kemink wurden auch noch der zweifache Formel 1 Weltmeister Sebastian Vettel, Moto 2 Weltmeister Stefan Bradl sowie die ersten drei der DTM (1.Martin Tomczyk, 2.Matthias Ekström, 3. Bruno Spengler) und einige weitere für Ihre herausragenden Leistungen im Jahre 2011 geehrt.

Nachdem am Abend ausgiebig gefeiert wurde, ging es bereits am nächsten Morgen von Frankfurt aus nach Dortmund zur diesjährigen ADAC Westfalen Sportlerehrung im Goldsaal der Westfalen Halle.

Dort durfte Kemink gleich sechs Preise in Empfang nehmen.

Kevin wurde als Deutscher Meister 2011, Deutscher Cup Sieger der Klasse 4  2011, 3. In der Gesamtwertung das ADAC Westfalen und als Mannschaftsmeister 2011 geehrt.

Zudem wurde Kemink noch das ADAC Sportabzeichen in Silber, sowie ein weiterer Ehrenpreis überreicht.

„Vielen Dank für die vielen Preise. Vielen Dank an die Menschen die dieses möglich gemacht haben. Vielen Dank an Motorrad Sell und Schepers. Vielen Dank an meine wundervolle Frau, meine Freunde und Familie. Ich hoffe das wir nächstes Jahr dort weitermachen können wo wir aufgehört haben“.

 

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Tragisches Saisonfinale am Nürburgring

 

Am Sonntag, den 2.Oktober wurde der letzte und alles entscheidende Lauf  der Deutschen Meisterschaft im Seriensport ausgetragen.

Die Wettervorhersagen ließen nur Gutes hoffen.  Schließlich begann der Renntag mit strahlend blauem Himmel. Leider fingen die Probleme schon an, bevor das erste Motorrad auf die Strecke durfte. Die gesamte Veranstaltung verzögerte sich um fast eineinhalb Stunden, weil das DRK ( Rettungsdienst ) leider die Tage verwechselt hat und kein Rettungswagen vor Ort war.

Es darf nur gefahren werden, wenn genügend Rettungswagen und Ärzte vor Ort sind.

Nach der Verzögerung gab es erneut eine kurze Fahrerbesprechung, in dieser wurde den Fahrern der weitere Ablauf der Veranstaltung mitgeteilt. Die sogenannte Dauerprüfung, die als Qualifikation für das Rennen gilt würde um die Hälfte gekürzt, somit mussten die Fahrer nur noch 14 Runden innerhalb von 40 Minuten fahren.

Die Dauerprüfung verlief alles andere als perfekt.

Kevin Kemink konnte die Pflichtrunden zwar ohne große Probleme absolvieren aber die 40 Minuten waren alles andere als entspanntes schnelles Fahren.

Bereits in der ersten Runde stürzten mehrere Fahrer. Wenig später gab es einen schwereren Unfall, bei dem sogar der Krankenwagen während der Dauerprüfung auf die Strecke fuhr.

„ Die Dauerprüfung hat zum ersten Mal in diesem Jahr kaum Spaß gemacht. Von Anfang an wurde in jeder Runde irgendwo die Gelbe Flagge geschwenkt und dann stand noch der Krankenwagen ca. zehn Minuten auf der Strecke. Dies machte es natürlich nahezu unmöglich ausgiebig zu testen, hinzu kam das die Dauerprüfung nur noch 40 Minuten lang war “, berichtet Kevin.

Nachdem die Dauerprüfung mehr oder weniger gut überstanden war, ging es sofort zum Reifenwechsel. Dem Team Kawasaki Sell und Schepers blieb nicht besonders viel Zeit um das Motorrad für das Rennen herzurichten.

Da der Zeitplan ordentlich durcheinander gekommen ist, wurde das Rennen einiges später gestartet.

Kevin durfte erneut von der Pole Position aus ins Rennen gehen.

Der Start verlief wieder einmal sehr gut. Der Weg bis zur ersten sehr engen Rechtskurve ist recht weit. Mehrere Fahrer bogen nahezu gleichzeitig in die erste Kurve ein, es wurde sehr eng. Doch Kevin erwischte die Kurve am besten und konnte am besten aus der Kurve heraus beschleunigen, somit konnte Kevin seine Startposition behaupten. Jedoch presste sich Thilo Häfele eine Kurve später an Kemink vorbei, doch Kevin konterte sofort wieder und ergriff die Führung.

Thilo klebte förmlich an Kevin und wartete nur auf einen kleinen Fehler. Häfele nutze mehrmals pro Runde den Windschatten um sich neben Kemink zu setzen und einen Angriff zu starten, doch Kevin bremste immer später als sein Konkurrent.

Nach einer Renndistanz von zwölf gefahrenen Minuten wurde das Rennen aufgrund eines sehr schweren Sturzes zweier Fahrer aus dem Mittelfeld abgebrochen.

Da Kevin in jeder Runde als erste über die Ziellinie fuhr, wurde er als erster gewertet. Und er wurde neuer Deutscher Meister. Zudem konnte Kevin zum zweiten Mal in Folge mit der ADAC Westfalen Mannschaft die Mannschaftswertung gewinnen.

Kemink holte also gleich zwei Deutsche Meister Titel mit einen Streich.

Jedoch hielt sich die Freude in Grenzen, da man nicht wusste wie es um die gestürzten Fahrer steht. Die Veranstaltung wurde sehr lange angehalten. Es dauerte sehr Lange bis die Fahrer stabilisiert werden konnten. Ein Rettungshubschrauber musste mitten auf der Strecke landen, zudem kam noch ein Polizeihubschrauber und die Staatsanwaltschaft.

Nachdem Sehr viel Zeit vergangen war gab es erneut eine Fahrerbesprechung. Bei dieser wurde erklärt, dass ein Fahrer schwere Halsverletzungen erlitten hat und aufgrund der Ungewissheit wurde die Veranstaltung bis auf weiteres abgesagt.

 

„Ich möchte mich noch bei den wirklich sehr vielen angereisten Zuschauern und Fans für die super Unterstützung bedanken. Vielen Dank an das Team Sell und Schepers für das super Motorrad und die geniale Unterstüzung. Und Danke an Philipp, der immer an die Sachen denkt, die ich vergesse! Nächstes Jahr werde ich erneut mein Bestes geben und auf ein schöneres Saisonfinale hoffen“, erzählt Kevin.

 

 

 

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Zweiter Sieg für Kemink

 

Am vergangenem Sonntag wurde in der Motorsport Arena Oschersleben der fünfte von sechs Läufen der Deutschen Meisterschaft im Seriensport ausgetragen.

 

Für das Team Kawasaki Sell und Schepers ging es in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal nach Oschersleben. Das kam dem Bocholter Kevin Kemink sehr entgegen, da die Motorsport Arena zu seinen Lieblingsstrecken gehört.

Am Sonntagmorgen meldete sich der Sommer zurück. Der erste Teil der Dauerprüfung startete um 9:45 Uhr mit Temperaturen weit über 20 Grad, dies ließ auf einen sonnigen und heißen Tag hoffen.

Kemink kam auf Anhieb wieder gut zurecht und er fühlte sich sehr wohl auf seiner giftgrünen Kawasaki.

„ Ich komme immer wieder gerne nach Oschersleben, hier bin ich schon so oft gefahren. Die Strecke kenne ich praktisch wie meine Westentasche. Hier gibt es nur wenige Stellen an denen ich noch nicht gestürzt bin. Ich kenne hier fast jede Bodenwelle und das hilft natürlich enorm“, erzählt Kevin.

Die Dauerprüfung gilt als Qualifikation für das Rennen, jeder Fahrer muss innerhalb von je zwei Turns a`40 Minuten 28 Runden absolvieren um am Rennen teilnehmen zu dürfen.

Kevin konnte bereits im ersten Teil der Dauerprüfung sagenhafte 24 Runden drehen. Der Borkener Philipp Busch kam auf 22 Runden.

Der zweite Teil der Dauerprüfung startete kurz vor zwölf, die Temperatur stieg nochmal deutlich an, sodass das Thermometer die 30 Grad Marke erreichte.

Kevin nutzte den zweiten Teil der Dauerprüfung um einfach nur Spaß zu haben. Die erforderlichen Restrunden konnten  natürlich ohne Probleme gefahren werden. Kemink nutzte die restliche Zeit um einfach nur Spaß zu haben und neue Sachen auszuprobieren.

„ Ich wollte mal eine andere Kurventechnik testen, bei dieser gelang es mir eine noch höhere Schräglage zu fahren. In der ersten Rechtskurve nach Start und Ziel schleifte sogar mein Ellenbogen über den Asphalt. Die Kawasaki macht einfach nur Spaß“, berichtet Kevin begeistert.

Pünktlich um 15:00 Uhr wurde das Rennen gestartet.

Kurz vor dem Start des Rennens fing es leicht an zu tröpfeln. Das verunsicherte sehr viele Fahrer. Alle Fahrer sind auf Trockenreifen zum Start gefahren. Da es nur sehr leicht anfing zu regnen wurde das Rennen pünktlich gestartet.

Kevin durfte erneut von der Pole Position aus in Rennen gehen.

Der Start verlief für Kemink sehr gut, er konnte seine Position behaupten und führte das gesamte Feld an.

Kevin fuhr fehlerfreie Runden. Die Rundenzeiten der einzelnen Runden von Kemink waren nur um hundertstel Sekunden unterschiedlich.

In der fünften Runde wurde Kevin von Thomas Kreutz und Marc Buchner attackiert und überholt.

„ Ich wollte noch keine volle Gegenwehr starten, da das Rennen erst fünf Runden jung war und es immer noch leicht regnete. Ich konnte den beiden ohne Probleme folgen. In der letzen Kurve vor Start/Ziel war es etwas nasser als auf den Rest der Strecke. Marc war vor mir und versuchte an Kreutz zu bleiben. Marc beschleunigte auf der leicht feuchten Strecke zu stark, dabei rutschte ihm das Hinterrad weg und er stürzte. Im selben Moment merkte ich wie mein Hinterrad anfing wegzurutschen, ich konnte dies zum Glück gut kontrollieren“, berichtet Kemink.

Nachdem Marc Buchner stürzte, stürzte noch ein weiterer Fahrer in der selben Kurve.

Daraufhin brach die Rennleitung das Rennen ab.

Da noch keine 75% der Renndistanz erreicht wurden, wurde das Rennen mit halber Punktzahl gewertet.

Bei einem Rennabbruch wird immer die letzte Runde vor dem Abbruch gewertet, da Kemink in dieser Runde das Feld anführte wurde er als Sieger gewertet.

Am 2. Oktober findet das sechste und somit letzte Rennen der Meisterschaft statt. Dort wird es richtig spannend.

Damit Kevin (97,5 Punkte) die Meisterschaft gewinnt darf Kreutz (93 Punkte) das Rennen nicht gewinnen.(Sollte er gewinnen und Kemink würde zweiter werden dann würde Kreutz mit 0,5 Punkten Vorsprung gewinnen)  Sollte jemand anderes das Rennen gewinnen und Kreutz zweiter werden, dann würde Kemink ein dritter Platz reichen.

 

 

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Wetterchaos in Hockenheim

Nach einer langen Sommerpause ging es am vergangenem Wochenende zum vierten Meisterschaftslauf nach Hockenheim.

Nach der verregneten Anfahrt zum Hockenheimring startete auch der Renntag mit sehr durchwachsenen Bedingungen. Die starken Regenschauer machten eine richtige Reifenwahl praktisch unmöglich.

Vor dem Start der ersten Dauerprüfung legte der Regen eine Pause ein. Alle Fahrer entschieden sich für Regenreifen. Die Dauerprüfung gilt als Qualifikation für das Rennen, alle Fahrer müssen innerhalb von zwei Turns a`40 min 22 Runden absolvieren um beim Rennen starten zu dürfen.

Die Strecke trocknete relativ schnell ab. Kevin entschied sich, den ersten Teil der Dauerprüfung nach zwanzig Minuten abzubrechen.

„ Ich wollte meine Regenreifen nicht völlig ruinieren. Ich hoffte einfach auf klarere Bedingungen in der zweiten Dauerprüfung. So ein Mischwetter sind sehr schwierige Bedingungen.“ Berichtet Kemink.

Der zweite Teil der Dauerprüfung konnte glücklicherweise unter trockenen Bedingungen gefahren werden.

„ Der zweite Teil lief sehr gut, ich mag den Hockenheimring und ich komme dort immer schnell sehr gut zurecht. Trotz des vielen Verkehrs auf der Strecke ließen die Rundenzeiten Großes hoffen“ ,erzählt Kevin.

Die fehlenden Runden konnten ohne Probleme aufgeholt werden.

 

Kurz vor Rennbeginn öffnete der Himmel erneut seine Schleusen, es Regnete kurz aber heftig.

Die Wetterbedingungen machten die Entscheidung für die richtige Reifenwahl nahezu unmöglich. Kevin Entschied sich trotz nasser Fahrbahn für die Trockenreifen.

Der Großteil der Fahrer entschied sich gleichermaßen.

Das Rennen startete mit einer leichten Verzögerung. Der  Start verlief sehr gut, nahezu perfekt.

Kevin bog als Erster in die erste Kurve ein. Die schwierigen Streckenverhältnisse zwangen Kevin etwas vorsichtiger das Rennen zu starten. „ Die Strecke war anfangs noch leicht feucht. An vielen Stellen auf der Ideallinie waren große Pfützen, dort war größte Vorsicht und viel Gefühl fürs Motorrad geboten. Ich ließ es anfangs etwas ruhiger angehen “, erzält Kevin.  Marc Buchner erkannte dies sofort und nutze dies um kurzzeitig die Führung zu übernehmen. Die Strecke trocknete immer weiter ob und die Positionen wechselten mehrmals pro Runde. Das Rennen entwickelte sich zum Dreikampf Zwischen Marc Buchner, Thomas Kreutz und Kevin Kemink.

Leider wurde das Rennen aufgrund eines Sturzes drei Runden vor Schluss abgebrochen. Es wurde die letzte Runde vor dem Abbruch gewertet, somit wurde Kevin als zweiter gewertet.

„Leider wurde das Rennen abgebrochen, ich habe mir die Sache eigentlich anders ausgemalt. Ich wollte in den letzten Runden eine richtige Attacke starten und alles auf Sieg setzen “ , berichtet Kevin

Trotz des zweiten Platzes konnte Kevin die Führung in der Meisterschaft beibehalten, jedoch schrumpft der Vorsprung auf magere zwei Punkte.

 

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Erster Sieg mit dem Team Sell und Schepers auf Kawasaki

 

Endlich hat es geklappt! Am vergangenem Wochenende ging es für die beiden Kawasaki Fahrer Philipp Busch (aus Borken) und Kevin Kemink (aus Bocholt) zum Eurospeedway Lausitz. Nach einer ca. 700 km langen Anreise startete das Duo am Samstagmorgen mit der sogenannten Dauerprüfung. Die Dauerprüfung gilt als Qualifikation für das Rennen. Jeder Fahrer muss innerhalb von zwei Turns a`40 Minuten  24 Runden fahren, um am Rennen teilnehmen zu dürfen.

Der Eurospeedway Lausitz gehört nicht zu den Lieblingsstrecken von Kevin und Philipp.

„ Der Lausitzring ist eine Strecke, die mir irgendwie nicht so richtig gefällt, dort gibt es viele Geraden und viele Bodenwellen. Ich mag kurvige Strecken einfach lieber“,  berichtet der Bocholter.

Der erste Teil der Dauerprüfung verlief  zufriedenstellend. Kevin konnte bereits 20 Runden fahren, jedoch mussten nach dem ersten Turn kleinere Veränderungen vorgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass der Reifenverschleiß viel zu hoch war. Glücklicherweise konnte das Problem vor der zweiten Dauerprüfung minimiert werden.

 

„Im ersten Turn gefiel mir das Motorrad nicht hundertprozentig. Ich musste mich erst wieder an die vielen Bodenwellen gewöhnen und versuchen, eine Linie zu finden, bei der nicht so viele Bodenwellen sind. Nachdem wir einige Kleinigkeiten verändert haben, verbesserte sich auch das Gefühl für das Motorrad. Es lief alles ein bisschen einfacher und entspannter “,  erzählte Kemink.

 

Das Rennen der Klasse 4, in dem die beiden Team Sell und Schepers Piloten starten, wurde als aller letztes um 18:20 Uhr gestartet.

Da Kevin die Meisterschaft anführt, durfte er zum dritten Mal infolge von der Pole Position aus ins Rennen gehen. Philipp durfte sich über den 16. Startplatz freuen.

Der Start verlief für beide recht ordentlich. Kevin musste sich am Start zwar Thilo Häfele geschlagen geben, war aber trotzdem zufrieden. Philipp hingegen hatte es in der ersten Kurve sehr eng und musste zwei stürzenden Fahren ausweichen, trotzdem konnte er seine Position halten.

 

In den ersten Runden ging es wie immer heiß her. An der Spitze setzte sich ein Quartett ab, bestehen aus Thilo Häfele, Kevin Kemink, Thomas Kreutz und Christoph Pudlo. Die Positionen wechselten mehrfach. In der dritten Runde konnte Kemink die Führung übernehmen. Nachdem Thilo Häfele auf der Start/Ziele geraden die Mauer touchierte, musste er das Rennen aufgeben. Jetzt war aus dem Vierkampf ein Dreikampf geworden. Die beiden Verfolger blieben hartnackig und ließen nicht locker. Es gab noch mehrere kurze Führungswechsel aber Kemink konnte immer wieder kontern. In der vorletzen Runde kam es vor einer Linkskurve zu einer sehr ernsten Situation.

„ Thomas wollte versuchen, sich rechts an mir vorbei zu bremsen, dabei kam er immer näher an meinem Motorrad. Er verhakte sich in meinem Bremshebel und mein Vorderrad blockierte kurzzeitig. Ich habe mich schon liegen sehen. Ich hatte keine Möglichkeit von ihm wegzukommen. Glücklicherweise löste er sich kurz vor der Kurve, sodass es gerade noch möglich war die Kurve zu erwischen. Das war wirklich eine sehr enge Kiste !“, berichtet Kevin

Kevin behielt weiterhin die Führung und er gab sie auch nicht mehr her.

Das war Kevins erster Sieg auf der Kawasaki.

Unverzüglich nach dem Rennen begab sich Kreutz zur Rennleitung und legte Protest gegen Kemink ein. Kreutz versuchte sich aus diese Situation auf unsportliche Art und Weise ein Vorteil zu verschaffen, er behauptete das Kemink Ihn aus der Kurve drängen wollte.

Nachdem die Rennleitung sich die Situation aus Kevins Sicht anhörte, war klar dass der Sieg eindeutig an Kevin ging.

 

„ Nachdem ich die schwarz/weiß karierte Flagge gesehen habe, habe ich mich sehr gefreut, dass es endlich mal wieder geklappt hat. Die Sache mit Kreutz ist mir ehrlich gesagt egal, so ein Verhalten und solch eine Beschimpfung gegen mich stempel ich einfach als sehr unsportlich ab. Ich freue mich einfach sehr über den ersten  Sieg mit Kawasaki“,  erzählt Kevin.

Philipp fuhr mit dem 12. Platz sein bisher bestes Rennergebnis ein.

 

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Kemink übernimmt die Führung

 

Am vergangenem Wochenende ging es für das Rheder Motorsport Team nach Oschersleben zum zweiten Rennen der Deutschen Meisterschaft im Seriensport.

Kevin Kemink und Philipp Busch starten beide in der Klasse 4 auf nahezu identischen Motorrädern mit ca. 130PS.

Am Sonntagmorgen ging es bereits um 9:00Uhr und  22 Grad zum ersten Teil der sogenannten Dauerprüfung, die als Qualifikation für das Rennen gilt. Jeder Fahrer muss innerhalb von 80 Minuten  28 Runden absolvieren um im eigentlichen  Rennen starten zu dürfen.

Beide Fahrer des Teams spulten in den ersten 40 Minuten den größten Teil der Pflichtrunden ab.

Nach den ersten 40 Minuten musste noch einige Veränderungen an den Motorrädern vorgenommen werden.

Bei Philipp stellte sich heraus, dass er viel zu viel Luft im Hinterreifen hatte, so konnte er kein gutes Gefühl zum Hinterrad aufbauen.

Kevin brauchte wieder mal neue Bremsbeläge und es wurden einige Veränderungen am sehr sensiblen Fahrwerk vorgenommen.

 

In der zweiten Dauerprüfung konnte die Änderungen ausgiebig getestet werden.

Bei beiden Fahren machten sich die Änderungen positiv bemerkbar, sodass die Pflichtrundenanzahl ohne Probleme abgeliefert wurde.

Kevin fuhr fast doppelt so viele Runden wie nötig.

„ Ich hatte ein sehr gutes Gefühl  fürs Rennen, das Motorrad lief wieder hervorragend “ ,berichtet Kemink nach der Dauerprüfung.

 

Das Rennen wurde Pünktlich um 13:05 Uhr  bei 33 Grad gestartet.

Kevin durfte wieder von der Pole ins Rennen starten.

Der Start verlief für beide Piloten sehr gut. Philipp konnte bereits am Start einige Plätze gut machen und weitere folgten im Verlauf des Rennens.

Kevins Start war auch nicht schlecht, trotzdem musste er sich als zweiter in der ersten Kurve einreihen. Das Bild vom letzen Rennen in Schleiz schien sich zu wiederholen.  Die drei führenden Kevin Kemink, Thomas Kreutz und Marc Buchner konnten schnell eine Lücke zum Verfolgerfeld heraus fahren.

In den Ersten Runden kam es zu unzähligen spektakulären Überholmanövern. Ab Runde 5 konnte Kemink die Führung übernehmen.

„ Ich habe versucht mich schnell von den beiden abzusetzen doch Thomas Kreutz blieb hartnäckig und konnte mir gut folgen. Nachdem ich das Rennen bis in Runde acht angeführt habe, kam es zu den ersten Überrundungen. Leider haben die Streckenposten keine blauen Flaggen gezeigt. Es blockierten mir gleich zwei Fahrer auf einmal den Weg, sodass ich bremsen musste. Da Thomas ein schlauer Fuchs, ist nutze er die Gelegenheit und zog an mir vorbei. Danach legte er ein sehr gutes Tempo vor und ich konnte Ihm nur schwer folgen, hinzu kamen die vielen Überrundungen. Aber so ist es wenn man Rennen fährt“, erzählt Kevin.

Kevin konnte erneut einen zweiten Platz  einfahren und er übernimmt nun mit 40 Punkten die Führung der Meisterschaft.

„ Leider ist es „nur“ wieder der zweite Platz geworden. Aber den ersten Platz habe ich bereits am Mittwoch gemacht, da habe ich meine langjährige Freundin Sarah geheiratet“, berichtet Kemink überglücklich.

Philipp durfte sich ebenfalls über erste Meisterschaftspunkte freuen. Philipp ist 13. Geworden und sicherte sich somit drei Punkte.

Kevins Vater Roy durfte sich über einen weitern 20. Platz freuen.

 

 

 

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Erfolgreicher Saisonauftakt für Kevin Kemink
 
Nach der langen Winterpause geht es für den Bocholter Motorradrennfahrer Kevin Kemink wieder los. In diesem Jahr bekam das Rheder Rennsport Team Sell und Schepers Zuwachs von dem Borkener  Philipp Busch. Beide Fahrer des Teams wollen in diesem Jahr um Punkte in der Deutschen Meisterschaft kämpfen.  Es werden identische Motorräder eingesetzt, diese haben 600 ccm, ca. 130 PS und kommen aus dem Hause Kawasaki. Mit diesen Renngeräten können Höchstgeschwindigkeiten von über 270 Km/h erreicht werden. Zudem startet auch noch Kevins Vater Roy Kemink in derselben Klasse, allerdings auf einer Honda.
In diesem Jahr werden 6 Meisterschaftsläufe deutschlandweit ausgetragen.
Die beiden Rennfahrer haben sich Ihre Ziele bereits vor der Saison gesteckt. Philipp möchte versuchen in jedem Rennen zu punkten;  Kevin will versuchen die Meisterschaft zu gewinnen.
 
Am vergangenem Wochenende ging es zum ersten Rennen nach Schleiz in Thüringen.
Am Samstagabend startete die erste sogenannte Dauerprüfung die als Qualifikation für das Rennen gilt. Jeder Fahrer muss innerhalb von zwei mal 40 Minuten 27 Runden gefahren sein um das Rennen bestreiten zu dürfen.
Glücklicherweise spielte das Wetter einigermaßen mit, sodass die beiden Kawasaki Piloten die erste Dauerprüfung am Samstagabend bei trockenen Bedingungen fahren konnten.
Kevin spulte in den ersten 40 Minuten bereits 22 Runden ab, so konnte er die zweite Dauerprüfung in aller Ruhe nutzen um noch einige Veränderungen vorzunehmen.
 
„ Der erste Teil der Dauerprüfung hat mir überhaupt nicht gefallen. Die Bremse funktionierte nicht so gut wie gewohnt und die Reifen waren total ruiniert“, erzählte Kevin.
Nachdem das Motorrad mit neuen Reifen ausgestattet, und die Bremse überarbeitet wurde, verlief der zweite Teil der Dauerprüfung am Sonntagmorgen um ein Vielfaches besser. „ Ich war sehr froh dass sich das Motorrad in der zweiten Dauerprüfung richtig gut anfühlte. Ich konnte auf Anhieb schnellere Zeiten als letztes Jahr fahren“ , so der Bocholter.
 
Das Rennen startete bereits am Sonntagvormittag. Kevin durfte von der Poleposition aus ins Rennen gehen, Roy vom 16. und Philipp vom 23. Startplatz.
Der Start verlief sehr gut für Kevin, er konnte in der ersten Kurve in Führung gehen. Schnell stellte sich heraus, dass es nicht so einfach war, dem Feld davon zu fahren, ganz im Gegenteil. In jeder Runde gab es unzählige Überholmanöver . Kevin Kemink, Thorben Reuels und Thilo Häfele kämpften um den Sieg. Im letzten Drittel des Rennes stürzte Thorben Reuels, er blieb aber unverletzt. Thilo lag in Führung, er legte ein gutes Tempo vor.
„Ich hatte im letzten Drittel des Rennens Schwierigkeiten das Tempo von Thilo mitzugehen, ich glaube, ich habe meine Reifen ein bisschen zu stark beansprucht. Ich entschloss mich, mit dem zweiten Platz zufrieden zu sein und keine Attacke mehr zu starten“, berichtete Kevin.
Nach neun Runden wurde das Rennen aufgrund eines Sturzes abgebrochen.
Kevin durfte sich über den zweiten Platz und 20 wichtige Meisterschaftspunkte freuen.
Teamkollege Philipp Busch kam als 22. Ins Ziel und Roy Kemink konnte sich über einen guten 20.Platz freuen.
Die Klasse 4 ist mit 35 Startern das größte Starterfeld aller Klassen.
 

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Spannendes Finale in Hockenheim

3 Meistertitel in folge, vielen Dank Team Sell und Schepers!

 

Am vergangenem Wochenende wurde das Finale der Deutschen Meisterschaft im Seriensport ausgetragen. Der Bocholter Motorradrennfahrer Kevin Kemink, der in dieser Rennserie bereits zwei Meistertitel infolge gewinnen konnte, war auch am Start.

Kevin wechselte in diesem Jahr das Team und somit auch die Motorradmarke. Alle erarbeiteten Daten der alten Maschine waren schließlich unbrauchbar. Das Team Sell und Schepers stand vor der großen Aufgabe, in kürzester Zeit so viele Daten wie nur möglich zu sammeln, um die Besten herauszufiltern.

„Das schwierigste an einem Team bzw. Motorradwechsel ist das einfach alles neu ist. Man muss sich sämtliche kleine Einstellungen erarbeiten um ein richtig gutes Motorrad zu haben. Glücklicherweise ist die Kawasaki von Haus aus ein sehr gutes Bike, zudem hab ich mit dem Team Sell und Schepers aus Rhede einen guten Fang gemacht!“, berichtet der Bocholter.

Leider war es in diesem Jahr nicht mehr möglich den Titel zu verteidigen. Der Tabellenführende Eric Piette aus Belgien hatte einen zu großen Punktevorsprung. Trotzdem blieb die Möglichkeit den Vizetitel einzufahren. Dieses konnte allerdings nur gelingen wenn der Zweitplatzierte Thilo Häfele einen großen Fehler machen würde.

Kevin müsste mindestens Zweiter werden und Thilo müsste ausfallen oder Kevin müsste das Rennen gewinnen und Thilo dürfte nicht über einen zehnten Platz hinaus kommen.

 

Das Team reiste bereits am Freitagmorgen an um noch eine Trainingseinheit am Abend fahren zu können. Dieses Training war sehr sinnvoll, da das Team mit dem neuen Motorrad noch nie auf dem Hockenheimring war.

„Das Training nutzen wir um ein ordentliches Setup zu erarbeiten. In Hockenheim ist es ist sehr wichtig eine passende Übersetzung zu finden. Glücklicherweise spielte das Wetter einigermaßen mit, sodass wir einem guten Setup einen großen Schritt näher kamen“, so Kemink.

Am Samstagmorgen ging es bei einem leicht bewölkten Himmel zum ersten Teil der Dauerprüfung. Die Dauerprüfung gilt als Qualifikation für das Rennen. Jeder Fahrer muss innerhalb von 80 Minuten ( zwei mal 40 Minuten) 24 Runden absolvieren um sich für das Rennen zu Qualifizieren. Kevin konnte bereits in den ersten 40 Minuten 20 Runden abspulen. Er versucht immer so viele Runden wie möglich im ersten Teil der Dauerprüfung zu fahren, um im zweiten Teil noch einiges in Ruhe testen zu können. Die Übersetzung musste noch zweimal angepasst werden, um eine möglichst hohe Geschwindigkeit auf der langen Parabolika zu erzielen. Im Windschatten werden dort Geschwindigkeiten von über 265 km/h erreicht.

Der zweite Teil der Dauerprüfung verlief ebenfalls ohne Probleme.

„ Ich fahre gerne auf dem Hockenheimring, auch wenn ich dort schon oft gestürzt bin und die eine oder andere schmerzhafte Erfahrung gemacht habe. Das Motorrad fühlte sich sehr gut an, wir konnten ein gutes Setup finden“, erzählt Kevin.

Kurz vor dem Rennstart erfuhren Kevin und das Team, dass Thilo Häfele ( der Zweitplazierte in der Meisterschaft) aus unbekannten Gründen nicht vor Ort war. Das hieß, dass die Chancen auf dem Vizetitel in Kevins Klasse um ein Vielfaches gestiegen war. Jetzt würde es ausreichen, einen zweiten Platz einzufahren.

„Als ich davon erfahren habe, wurde ich ehrlich gesagt ganz schön nervös. Ich habe nicht damit gerechnet, dass die Chancen auf den Vizetitel auf einmal so steigen können“, so Kemink

Am späten Nachmittag wurde das Rennen der Klasse 4 pünktlich gestartet. Kevin durfte von der zweiten Startposition aus ins Rennen gehen. Der Start verlief diesmal sehr gut. Er konnte sich sofort an die Spitze setzen und das Feld anführen. Der Vorsprung wuchs sehr schnell, nach wenigen Runden konnte der Bocholter einen Vorsprung von über 500m herausfahren. Das Rennen verlief ohne Probleme und nahezu perfekt. Doch gegen Rennmitte wurden die Kontrahenten nochmal wach und gaben alles. Kevin konnte in Führung bleiben. Im letzten Drittel des Rennens konnte sich Eric Piette auf der Start/Ziellinie aus dem Windschatten heraus neben Kemink setzen. Kevin konterte sofort und souverän, er konnte sich bereits am Ende der Start/Ziel Geraden nach einem sehr späten Bremsmanöver wieder an die Spitze setzen. Nach einer weiteren Runde, die Kevin anführte, wurde das Rennen aufgrund eines Sturzes abgebrochen.

„ Damit war für mich klar das ich das Rennen gewonnen habe. Es wurden über zwei Drittel der Renndistanz gefahren, somit wurde das Rennen nicht mehr neu gestartet und es gab die volle Punktzahl. Ich war überglücklich, dass ich am Ende der Saison nochmal zeigen konnte, dass ich mit dem neuen Motorrad auch gewinnen kann“, erzählte Kevin nach dem Rennen.

Am Samstagabend wurde die Siegerehrung auf dem Boxendach in Hockenheim durchgeführt. Erst jetzt hat das Team den ersten Blick auf die Ergebnissliste geworfen, doch Kevin wurde nur als Zweiter auf der Liste geführt. Das Team begab sich direkt zur Rennleitung um einen möglichen Fehler auszuschließen. Der freundliche Rennleiter nahm Kevin mit in die Zeitnahme um diese Situation aufzuklären. Dabei stellte sich heraus, dass die letzte Runde vor dem Abbruch gewertet wird, genau in dieser Runde setzte sich der Belgier neben Kevin und hatte nur über den Zielstrich die Nase vorn und somit das Rennen gewonnen.

„Als ich die Liste sah, habe ich natürlich erstmal einen Schock bekommen. Ich habe im Rennen die ganze Zeit geführt, ich war mir nicht sicher ob Eric überhaupt kurz vor mir war, weil ich sehr spät  gebremst habe und weiterhin erster war. Dass er genau in dieser einen Runde , genau an dieser Stelle circa 10cm, eine Tausendstel Sekunde vor mir war, das ist absolutes Pech. Das war die einzige Situation im Rennen, in der er vor mir war. Es ist schon sehr ärgerlich, dass ausgerechnet diese Runde gewertet wurde. Aber so sind Motorradrennen , es gehört auch immer ein bisschen Glück dazu und diesmal war es nicht ganz auf meiner Seite. Trotz alldem bin ich sehr zufrieden, weil ich genau weiß, dass ich ohne Rennabbruch gesiegt hätte“, berichtet Kemink.

 

Nach diesem Rennen ist Kevin Deutscher Vizemeister der Klasse 4 und Dritter im Gesamtklassement aller Klassen.

Zudem darf sich Kevin weiterhin Deutscher Meister nennen. Er wurde mit seinem ADAC Westfalen Team Mannschaftsmeister. Der ADAC Westfalen wurde 1991 das letzte Mal Mannschaftsmeister. In diesem Jahr hat es wieder gereicht. Die Fahrer Michael Droste, Onno Bitter und Kevin Kemink haben es geschafft, den Titel nach 19 langen Jahren zurück nach Westfalen zu holen.

 

 

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4. Rennen Lausitzring
 
 
Am letzten Wochenende ging es zum vierten Meisterschaftslauf zum Eurospeedway Lausitz. Die Anreise zum Lausitzring war im diesem Jahr die mit rund 700 Kilometer die Weiteste. Kemink startete die Anreise bereits um fünf Uhr morgens, um am Nachmittag noch ein paar Trainingsrunden zu drehen. Zum Glück verlief die Anreise ohne Stau oder sonstige Probleme, sodass Kevin noch die Möglichkeit hatte am Freitag zu trainieren.
Am Samstagmorgen startete die Dauerprüfung, die als Qualifikation für das Rennen gilt. Der Bocholter spulte wie eigentlich immer sehr viele Runden in einem guten Tempo ab. Am Eurospeedway konnte Kevin doppelt so viele Runden wie nötig absolvieren. Dies allerdings vernichtete Reifen und Bremsen. Die Reifen waren nicht das Problrm da ein Renndienst vor Ort war, Leider hatte dieser nicht die gewohnt guten Bremsbeläge dabei, sodass das Team auf andere Bremsbeläge ausweichen musste.
Die Startaufstellung erfolgt nach dem Meisterschaftsstand, da Kevin zur Zeit den dritten Gesamtrang in seiner Klasse belegt durfte er wieder einmal von der dritten Position aus ins Rennen starten.
„Der Start ist mir leider wieder nicht so richtig gelungen, sodass ich einen Platz bis zur ersten Kurve einbüßen musste. Nach ein paar Runden ohne Veränderung wurde ich von einen weiteren Kontrahenten ausbeschleunigt und auf den fünften Platz verwiesen“, berichtet Kevin.
Trotz der Rückschläge gelang es Kevin noch einige schnelle Runden zu Fahren. Gegen Mitte des Rennens hat es der Bocholter geschafft sich die vierte Position zurück zu erobern. „ Ich hab noch mal versucht alles zu geben, leider habe ich es nicht mehr geschafft nah genug an die ersten drei heran zu kommen. Das Rennen konnte ich dann sicher auf dem 4. Platz nach Hause fahren.  Auch wenn es „nur“ ein vierter Platz ist bin ich im großen und ganzen zufrieden, da ich den Lausitzring nicht so mag und wir einige Probleme mit dem Federbein und der Bremse hatten“, so Kemink.
Nochmal vielen Dank an das Team Sell und Schepers für die sehr umfangreiche Unterstützung.
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Kemink verpasst um sechs Hundertstel Sekunden den Ersten Saisonsieg!
 
Am vergangenem Wochenende wurde der dritte Meisterschaftslauf der Deutschen Meisterschaft in der Motorsport Arena Oschersleben ausgetragen.
Kevin war bereits vor zwei Wochen schon in der Motorsport Arena um zu trainieren. Nach diesem Training hat Kevin zusammen mit seinem Team und Sponsor Motorrad Sell und Schepers beschlossen, in ein neues Fahrwerk zu investieren. Innerhalb einer Woche wurde das komplette Fahrwerk ( Federbein und Gabel) überarbeitet, zudem wurde noch ein passendes Setting erarbeitet.
Am Sonntagmorgen ging es sehr früh auf die Strecke zur Ersten Dauerprüfung, diese verlief ohne Komplikationen, jedoch musste  noch eine Kleinigkeit an der Gabel verstellt werden. Beim Anbremsen in einem Streckenabschnitt hatte Kevins Motorrad sogenanntes Shattering (Beim starken anbremsen rattert das Motorrad). Diese Probleme störten Kevin allerdings nur geringfügig.
Bis zur zweiten Dauerprüfung konnten das Shattering zwar etwas reduziert, aber nicht ganz beseitigt werden.
Insgesamt ist Kevin in den zwei Dauerprüfungen ( je 40 Minuten) zwei Longruns mit jeweils 22 Runden gefahren das entspricht insgesamt einer Strecke von 165 Kilometer ( eine Runde entspricht 3,667Km).
Relativ früh ging es dann auch schon zum Rennen. Das Rennen startete um 12:55 Uhr.
Die Klasse 4 hatte wieder mal das größte Starterfeld mit 36 Fahrern.
Die Startaufstellung erfolgt immer nach dem Ergebnis des letzten Rennens.
Somit durfte der Bocholter als Dritter in der ersten Startreihe starten.
„Der Start lief diesmal super, endlich hat er mal geklappt! Ich konnte als Zweiter in die erste Kurve einbiegen und bereits beim Start einen Platz gutmachen. Nach einigen schnellen Runden konnte ich mich an Thilo Häfele vorbeipressen. Thilo konnte allerdings schnell kontern nachdem er den Windschatten gut ausgenutzt hatte. Eine Runde Später habe ich Thilo im Shell S erneut überholt, diesmal reichte es und er konnte nicht mehr kontern“, so Kemink.
 Zweidrittel der Renndistanz lag Kevin in Führung. Nach sehr vielen Überrundungen ging es schließlich in die letzte Rennrunde, Kemink lag immer noch in Führung.
„ Ich konnte hören das noch hinter mir jemand lauerte. Dann habe ich versucht, in der letzten Runde Kampflinie zu fahren ( so fahren, dass der Gegner es besonders schwer hat zu überholen, hat allerdings auch Nachteile, da oft der Schwung in den Kurven fehlt).
Die Letzte Runde war fast überstanden, ich bin die letzte Kurve extra sehr eng gefahren, sodass keiner mehr reinstechen konnte. Dadurch dass ich eine so enge Linie gewählt habe, habe ich auch leicht an Schwung verloren. Dadurch sind wir zu zweit Nebeneinander über den Zielstrich gefahren“, berichtet Kevin. Eric Piette hatte am Ende die Nase vorn und konnte das Rennen mit sechs hundertstel Sekunden Vorsprung gewinnen. Thilo Häfele ist mit vier Sekunden Rückstand dritter geworden.
„Wir sind wieder einen großen Schritt näher gekommen und  ich habe nur um Haaresbreite den Sieg hergeben müssen“, so Kevin.
 
Vielen Dank an das Team Motorrad Sell und Schepers für die erfolgreiche Unterstützung.
 

 

 

 

 

 

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Kevin Kemink überzeugt mit konstanter Leistung
 
Am vergangenem Wochenende ging es für den Bocholter Motorradrennfahrer zum Schleizer Dreieck in Thüringen.
Das Schleizer Dreieck ist die älteste Naturrennstrecke Deutschlands.
Die Deutsche Meisterschaft im Seriensport wurde im Rahmen der Seitenwagenweltmeisterschaft ausgetragen. Dadurch wurden die Rennen sehr gut besucht. Es sind rund 11.000 Zuschauer zum Rennwochenende nach Schleiz gekommen. Die Dauerprüfung , die als Qualifikation für das Rennen gilt, verlief wie meistens ohne Probleme. Da Kevin im letzten Rennen dritter geworden ist, durfte er in Schleiz von der Startposition 3 ins Rennen gehen.
„Wir haben nach dem Rennen auf dem Nürburgring das Fahrwerk komplett umgestellt, sodass es bereits in der Dauerprüfung viel besser lief. Vielen Dank an meinem Fahrwerksguru Bernhard Bockem, der mir auch das ganze Wochenende telefonisch zur Seite stand.“ So Kemink.
Das Rennen startete pünktlich am Sonntagmorgen um 9:35 Uhr. Diesmal verlief der Start für Kemink geringfügig besser als am Nürburgring. „ Den Start muss ich mit der Kawasaki von Sell und Schepers einfach noch üben“, meint Kevin.
 In der ersten Kurve ging es sehr eng zu, Kevin musste zwei Plätze einbüßen. In der zweiten Runde konnte sich der Bocholter die verlorenen Plätze zurück erobern. Das Rennen war anfangs ein spannender Dreikampf, nachdem Eric Piette es schaffte an Thilo Häfele vorbei zu gehen, konnte Eric sich ein wenig absetzen. Kevin und Thilo lieferten sich ein heißes Rennen, Kevin ließ nicht locker und blieb an Thilo´s Hinterrad. Kevin konnte Thilo in der engen Schikane  ausbremsen, jedoch fuhr Thilo die bessere und schnellere Linie, sodass er sofort wieder kontern konnte. Die Positionen Wechselten bis zum Rennende nicht mehr. Kevin konnte sich über einen weiteren dritten Platz freuen. Kevin konnte die zweitschnellste Rennrunde fahren, er ist mit der neuen Kawasaki schneller gefahren als letztes Jahr mit der Yamaha.
„ Wir habe es geschafft die Lücke zur Spitze zu schließen, wir sind im absoluter Schlagdistanz und voll konkurrenzfähig. Wir wissen genau wo wir ansetzen müssen, für das nächste Rennen in Oschersleben bin ich sehr optimistisch und ich will gewinnen, Wir werden alles daran setzten um dieses erfüllen zu können.

 

 

 

 

 

 

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Erfolgreicher Saisonauftakt für Kemink
 
Am vergangenen Sonntag wurde das erste Rennen der Deutschen Seriensportmeiserschaft auf dem Nürburgring ausgetragen. Der Bocholter Kevin Kemink startet in diesem Jahr erneut in der Deutschen Seriensportmeisterschaft. Es war das erste Rennen mit dem neuen Motorrad und dem neuen Rennteam Sell und Schepers aus Rhede.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es am Sonntagmorgen das erste Mal zur sogenannten Dauerprüfung auf die Strecke. Jeder Fahrer muss in der Dauerprüfung (2 mal 40 min) eine Pflichtrundenanzahl von 28 Runden absolvieren. Sollte es ein Fahrer nicht schaffen, dann darf er nicht am Rennen teilnehmen.
Die Dauerprüfung gilt als Qualifikation für das Rennen. Kevin konnte seine Runden mit dem neuen Motorrad ohne große Probleme abspulen. „Zwischen den beiden Trainings haben wir noch einige Kleinigkeiten am Motorrad verändert, die Bremse musste optimiert werden und wir haben die Fußrastenanlage ein wenig höher gesetzt, da ich ständig mit der Raste auf dem Boden gekommen bin,“ so Kevin
 
 Die Startaufstellung wurde nach dem Ergebnis der letzten Saison ermittelt, da Kemink die Meisterschaft im letzten Jahr gewinnen konnte, durfte er von der Pole Position aus ins Rennen gehen. Insgesamt gingen 45 Fahrer an den Start.
Der Start erfolgte mit einer leichten Zeitverzögerung um ca. 14:30 Uhr.
Leider verlief der Start für Kevin nicht besonders gut. „ Der Start war sehr bescheiden, sodass ich bis zur ersten Kurve leider schon zwei Plätze verloren habe. Mir ist es leider nicht gelungen den Anschluss zu halten. Im Verlauf des Rennens musste ich die beiden davon ziehen lassen. Ich bin dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. In 2 Wochen ist bereits das nächste Rennen und bis dahin werden wir weitere Kleinigkeiten optimieren sodass wir den Anschluss zur Spitze nicht mehr verlieren, sondern angreifen.“
Kevin Kemink konnte das Rennen auf dem Nürburgring als Dritter beenden.
 
Vielen Dank an alle Besucher, Freunde, Helfer und vor allem an das Team Sell und Schepers.
 

 

 

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Neues Jahr, neues Team, neues Motorrad, neues Glück

Der Bocholter Motorradrennfahrer Kevin Kemink geht in diesem Jahr erneut in der Deutschen Meisterschaft an den Start. Die Saison 2010 steht vor der Tür und es hat sich vieles geändert.

 

Der Winter war lang und es konnten sich viele Gedanken zur kommenden Saison gemacht werden. Es hat viele Gespräche gegeben, somit standen für Kevin viele Türen offen.

 

Nach dem zweifachen Sieg in der Deutschen Meisterschaft sehnte sich Kevin nach einer kleinen neuen Herausforderung.

Die Überlegungen gingen in alle Richtungen. Das alte Motorrad war bereits verkauft, also musste ein Neues her. Eine andere Motorradmarke oder  eine andere Klasse kamen für den Bocholter in Frage. „ Letztendlich habe ich mich für eine Kawasaki entschieden, die Klasse wird dieselbe bleiben (Klasse 4 bis 600 ccm ca. 135 PS). Beides auf einmal wechseln war mir etwas zuviel.“ So Kemink.

 

Dem Motorradrennfahrer Kevin viel die Entscheidung nicht leicht. In ein neues Team zu wechseln, bringt immer eine große Herausforderung mit sich aber Kevin ist sich sicher, dass er in seinem neuen Team gut aufgehoben ist. Ein großer Vorteil ist, dass der Rennstall aus Rhede kommt. Der Kawasaki Vertragshändler Sell und Schepers bring sehr viel Rennerfahrung mit.

 

 

 

 

 

 

Bernhard“Tom“ Schepers  und Ludwig Sell  bringen über 30 Jahre Erfahrung mit. Tom ist früher selbst sehr erfolgreich in der Deutschen Meisterschaft mitgefahren und konnte mehrere Vizetitel mit nach Hause bringen.

 

Die Nähe zu dem Team, die Erfahrung und das Angebot haben Kemink überzeugt.

 

Um Kevin und das Team einmal näher kennen zu lernen, empfiehlt es sich am 27. März zum Drachenfest (Tag der offenen Tür) den Motorradhändler Sell und Schepers in Rhede zu besuchen.

 

Inder folgende Woche geht es zum ersten Training mit dem neuen Renngerät zum Nürburgring. Das erste Renne findet am 25. April auf dem Nürburgring statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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